Scorch

Spektralklasse: M ("rote Sonne")

3 Planeten (früher 4 Planeten)
Entfernung zu Sol: 53.411 Lichtjahre
Entfernung zu Arkon: 61.218 Lichtjahre
Entfernung zum Galaktischen Zentrum: 27.726 Lichtjahre

Hauptwelt: Scorcher (früher Scimor)

innerhalb der Ökosphäre (zu heiß) in der Ökosphäre (Leben möglich) außerhalb der Ökosphäre (zu kalt) Mond vernichtet oder verschwunden
Alle Zahlenangaben (Stunden, Jahre, Gravo usw.) in Terra-Norm. Farbbalken entsprechen Atmosphärenzusammensetzung.

1. Logher

Atmosphäre: nicht ermittelt
Oberfläche: Glutwelt
[PR 378]
2. Trobos
  Äquator- durchmesser:
ca. 13.000 km
  Rotations- zeit:
20,3 h
  Mittl. Tages- temperatur:
+48 °C
Schwer- kraft:
0,98 g

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: etwa erdgroße, sehr feuchte und wolkenverhangene Dschungelwelt mit monströser sowie aggressiver Flora und Fauna
Bewohner: walzenförmige Walkers, die in bis zu 100 Kilometern hohen Trichterbauten wohnen, um vor der giftigen Tier- und Pflanzenwelt sicher zu sein
techn. Anlagen: Transmitteraggregat der Lemurer, der einen gigantischen Transmitterring über der Oberfläche aufbauen kann. Dieses Abstrahlfeld dient als Falle für unliebsame Besucher, welche anschließend von Trobos in eine Vernichtungshalle nach Scorcher befördert wird.
Geschichte: Nach 7682 v.Chr. veränderten die Lemurer die einheimische Tier- und Pflanzenwelt von Trobos via Gentechnik zu Bestien und Giftträgern, um unwillkommene Gäste im Sonnensystem abzuschrecken. Am 16. Dezember 2436 n.Chr. besuchte die CREST V mit Perry Rhodan und Atlan den Planeten der Walkers, um dort nähere Informationen über die Erbauer des Riesenroboters OLD MAN zu erhalten. John Marshall und Gucky landeten mit einer Space-Jet auf Trobos und machten dort Bekanntschaft mit der gefährlichen Flora und Fauna, bevor sie auf die zunächst feindseligen Walkers trafen. Erst als Snogletto, der Herrscher eines Trichtergebäudes, von Rhodan mit technisches Geschenken bedacht wurde, änderte sich die Grundeinstellung der Raupenwesen. Nachdem die CREST V am 22. Dezember auf dem Planeten landen durfte, geriet sie in die Transmitterfalle, die das Schiff schließlich nach Scorcher abstrahlte.
[PR 378, 380]
3. Scimor

Atmosphäre: Sauerstoff-Stickstoff
Oberfläche: Normalwelt
Bewohner: Lemurer-Kolonisten (7682 v.Chr.: seit Jahrtausenden 4 Mrd. Einwohner)
techn. Anlagen: geheime Forschungsstation der Lemurer
Geschichte: Der Planet und das Sonnensystem wurden ca. 50.140 v.Chr. vom lemurischen Wissenschaftler und Tamrat Scimor entdeckt, der damit als Namensgeber fungierte und die Welt dem 73. Tamanium angliederte sowie heimlich die Forschungsstation errichten ließ. Im Laufe der Jahre entwickelte Scimor eine starke Abneigung gegen die Zentralgewalt des Sternenreiches und plante langfristig einen gemäßigten Umsturz oder Aufstand. Von der ersten Kriegsoffensive durch die Haluter 50.080 v.Chr. bis zur Zerschlagung des Großen Tamaniums 49.988 v.Chr. flüchteten rund zwei Millionen Lemurer nach Scimor. Darunter waren viele Wissenschaftler und Spezialisten, welche dort unter Führung des geläuterten Tamrats als Gegenmaßnahme den Kontrafeldstrahler und den Psychogen-Regenerator entwickelten.
  Einige Zeit später gelangte die Besatzung der terranischen DINO-III-Korvette GOOD HOPE unter Gus Barnard und Rog Fanther, die in der Vergangenheit gestrandet war, ebenfalls auf den Planeten. Gemeinsam mit den Lemurern plante und erbaute man im Laufe vieler zehntausend Jahre ein riesiges halbkugelförmiges Robot-Trägerschiff (Durchmesser: 200 km), an das zwölf Trägerplattformen angedockt waren und insgesamt rund 20.000 Ultraschlachtschiffe beförderte. Diese bewaffnete Streitmacht (erst viel später als "OLD MAN" bezeichnet) sollte in der Relativzukunft als Geschenk für die Terraner im Konflikt gegen die Meister der Insel (MdI) eingesetzt werden. 13 Gehirne der verstorbenen Korvettenmannschaft (darunter Fanther) wurden konserviert und als künftige Kommandanten in die gigantische Maschine integriert. Das Intermezzo der Zeitreisenden wurde von der ayindischen Söldnerin Moira heimlich beobachtet. Durch das Bauprojekt waren sämtliche Kapazitäten der Planetenbewohner für sehr lange Zeit gebunden – damit wurde auch die Entstehung eines neuen lemurischen Reiches in der Milchstraße verhindert. Vielleicht wollten Fanther und seine Leute auf diese Weise auch ein Zeitparadoxon verhindern.
  Vermutlich im September 7683 v.Chr. startete der Riesenroboter und machte sich im Dilatationsflug auf den Weg in die Zukunft. Ziel war der strategisch wichtige Sektor Morgenrot des Jahres 2406 n.Chr. – durch einen Rechenfehler kam man dort jedoch 29 Jahre zu spät an.
  Am 12. März 7682 v.Chr. führte der lemurische Wissenschaftler Nayn Ichtrac auf Scimor ein Zeitexperiment durch. Dessen Auswirkungen wurden von einer Flotte versprengter Maahks während der Methankriege mit den Arkoniden angemessen, die daraufhin den Planeten angegriffen und zerstörten! Rund 60.000 Lemurer konnten sich über einen Transmitter nach Scorcher retten.
[PR 379, 380, 1680, 2173]
4. Scorcher
  Äquator- durchmesser:
143.614 km
  Rotations- zeit:
11,7 h
  Oberflächen- temperatur:
-130 °C
Schwer- kraft:
2,4 g

Atmosphäre: Ammoniak-Helium-Methan-Wasserstoff
Oberfläche: nicht ermittelt
Bewohner: keine (7682 v.Chr. bis ca. 2240 n.Chr. Lemurer von Scimor und Nachfahren notgelandeter Maahks)
techn. Anlagen: Wissenschaftsstützpunkt der Lemurer, Wohnsitz der letzten Lemurer von Scimor
Geschichte: 7682 v.Chr. strandete ein fluguntaugliches Maahk-Schiff auf Scorcher, welches als Einziges von der Schlacht um Scimor übriggeblieben war. Die havarierten Methans vermehrten sich im Laufe der Jahrtausende und griffen schließlich immer wieder den lemurischen Stützpunkt mit den dort lebenden Flüchtlingen bzw. deren Nachfahren an. Zu den Bedrängten gehörte auch das vom Nachbarplaneten hinübergerettete konservierte Gehirn des zeitgereisten Gus Barnard. Am 24. Dezember 2436 n.Chr. erreichte die CREST V mit Perry Rhodan und Atlan den Planeten über einen Fallentransmitter auf Trobos und landete in einer Vernichtungshalle, die die Neuankömmlinge überprüfte und für ungefährlich befand. Die Terraner kamen den arg dezimierten Lemurern im Stützpunkt zur Hilfe, indem Rhodan und Begleiter mit einem Zeittransmitter in die Vergangenheit reisten und durch eine Zeitkorrektur (bzw. ein Paradoxon) die Landung der Maahks auf Scorcher verhinderten. Das Schiff der Methans wurde von Gucky und Tako Kakuta mit Bomben zerstört, sodass es nie einen bewaffneten Konflikt mit ihnen gab. Allerdings waren nun auch die Scorcher-Lemurer nach der Rückkehr in die Gegenwart vor zweihundert Jahren auf natürlichem Wege ausgestorben. Danach erhielt Rhodan von dem letzten lemurischen Wissenschaftler Natrin Koczon die Daten über den Kontrafeldstrahler, um gegen die Bedrohung durch die Zweitkonditionierten vorgehen zu können. Am 31. Dezember verließ die CREST V Scorcher.
[PR 379, 380]

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